Als Neu-Schwangere möchte man die News am liebsten gleich in die ganze Welt hinaus schreien. Schwanger zu sein ist etwas Schönes, denn es entsteht ein neues Leben. Mit jeder voranschreitenden Woche entwickelt sich das kleine Wesen immer mehr. Schon ab der 6. Woche der Schwangerschaft kann man das kleine Herzchen auf dem Bildschirm beim Ultraschall schlagen sehen. Ein ganz wundervoller Moment. Kaum zu glauben, dass bei mir mittlerweile schon Halbzeit ist und die zweite Hälfte der Schwangerschaft anbricht!

Wann man Familie und Freunden von der Schwangerschaft erzählt, ist jedem selber überlassen. Die meisten Paare warten die ersten kritischen 12 Wochen ab, bevor sie es endlich kundgeben. Wir haben es zu  ganz unterschiedlich Momenten unserer Familie und unseren Freunden erzählt. Aber bei jeder Unterhaltung gab es mindestens eine der drei meist gefragtesten Fragen. Ich denke, dass sich viele Neu-Eltern jetzt wiederfinden werden.

KÖNNT IHR IN DER WOHNUNG BLEIBEN?

Ja, wir werden erst mal in unserer bisherigen Wohnung bleiben. Das Arbeitszimmer, das wir damals für meine Selbstständigkeit ein wenig umgeräumt haben, wird jetzt zum Kinderzimmer umfunktioniert. Es ist zwar ein bisschen klein, aber ein Babybettchen, eine Kommode und ein Kleiderschrank werden reinpassen. Ehrlich gesagt, kann ich es kaum abwarten, die Wände zu streichen, die Möbel aufzubauen und alles für das Baby fertig zu machen. Allerdings werden wir uns erst nach unserem Urlaub um all das kümmern.

WISST IHR SCHON, WAS ES WIRD?

Eine Frage, die alle brennend interessiert. Nein, wir wissen es noch nicht. Ohnehin kann man das Geschlecht erst ab der 16. Woche sicher erkennen. Alles, was davor passiert, sind vage Vermutungen. Bis zur 14. Woche sehen sich Männlein und Weiblein sogar noch ziemlich ähnlich und kann zu Verwechslungen und oft auch Ärger führen. Gesetzlich darf ein Arzt erst ab der 15. Woche etwas zum Thema Geschlecht verraten.

 

KANNST DU NOCH SPORT MACHEN?

„Aber du läufst doch noch?!“ war ebenfalls oft eine Reaktion. Man ist schwanger und nicht krank. Wer vor der Schwangerschaft schon aktiv war, darf auch während der Frühschwangerschaft aktiv bleiben. Man sollte aber mit Extrem-Sportarten und übermäßigem Training aufhören. Das war bei mir ohnehin kein Problem, denn ich habe bereits von Anfang an gespürt, dass ich konditionell nicht mehr so fit bin. Daher wurden meine Laufeinheiten so oder so langsamer als gewohnt.
Wer sich erst in der Schwangerschaft entscheidet, aktiv zu werden, sollte bis zum zweiten Trimester warten und dann langsam einsteigen.
Sport ist übrigens gut in der Schwangerschaft. Das regt nicht nur den Stoffwechsel an, sondern durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr profitiert auch das ungeborene Kind. Laut Studien sollen Geburten bei sportlichen Schwangeren sogar einfacher und unkomplizierter verlaufen. Ich bin gespannt!