Als ich vor mehr als vier Jahren mit dem Laufen anfing, hätte ich niemals gedacht, dass ich mal Marathon laufen werde. Wenn überhaupt, dann nur den Halben, sagte ich immer. Dann kam München, Berlin und Köln und ich hatte für dieses Jahr den Wien Marathon auserkoren. Ja, ja, der ist schon lange vorbei und ich bin „nur“ den Halben gelaufen. Aber nach dem Köln Marathon konnte ich mich nicht aufraffen noch einen Marathon zu laufen und hatte absolut keine Ambitionen überhaupt nochmal einen zu laufen.

Je näher der Spätsommer allerdings kommt, und somit die Wettkampfzeit, desto größer ist wieder das Verlangen nach einem Marathon. Aber wo und wann und in welcher Zeit?

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Der Startschuss für meine Vorbereitung auf den diesjährigen Marathon fiel Mitte Juni beim ersten Adidas Girls Running Camp in Berlin. Gemeinsam mit 23 Mädels mit unterschiedlichen Leistungslevel verbrachte ich ein Wochenende rund um das Thema Laufen, konnte die nötige Motivation für das Training in den nächsten Wochen aufsaugen und mich wieder mit den wichtigen und oft in Vergessenheit geratenen Themen auseinandersetzen!

 

DIE RICHTIGEN SCHUHE

Das erste und wohl wichtigste Thema zum Laufen sind Schuhe. Bei der Laufanalyse beim Running Camp wurde mir wieder mal gezeigt, wie sich mein Fuß beim Laufen verhält. Er knickt leicht nach innen und ich ziehe meine Zehen zu sehr zu mir ran, was mir Probleme mit den Schienbeinen bereitet.

Daher ist es wichtig für alle Läufer, egal ob Marathon- oder Just for Fun-Läufer, sich mit seinen Füßen auseinander zu setzen und eine professionelle Laufanalyse zu durchlaufen. Entsprechend der Analyse werden einem dann die richtigen Schuhe empfohlen. In der Regel bieten Laufläden die Möglichkeit, Schuhe für ein paar Wochen zu testen und sie gegebenenfalls wieder zurück zu geben, wenn man nicht mit den neuen Tretern zurechtkommt. Von daher empfiehlt es sich tatsächlich in einen richtigen Laden zu gehen und kein Onlineshopping.

 

DAS RICHTIGE TRAINING

Läufer wissen es nur zu gut. Wer laufen will, muss trainieren. Und zwar nicht nur Lauftraining, sondern auch Alternativ- und Stabitraining. Ein wichtiges Thema, das bei unserem Girls Running Camp nicht zu kurz kam. Vor unseren morgendlichen Läufen und beim Lauf-ABC wurden uns Übungen für die Aktivierung gezeigt, mit Functional Training kümmerten wir uns um das wichtigste Körperteil beim Laufen. Nein, nicht unsere Beine, sondern unsere Körpermitte. Und Yoga brachte uns die nötige Entspannung und natürlich die wichtige Dehneinheit.

Das, zusammen mit dem tatsächlichen Lauftraining, macht ein gutes Marathon-Training.

Und eine Sache habe ich mir noch vom Laufcamp mitgenommen: die Plankchallenge. Mady und ich battlen uns also jetzt gegenseitig auf Snapchat 30 Tage lang 4 Minuten zu planken. Manche nennen es „die Sportlerrolle“ wir nennen es #plank4change. Jeweils eine Minute Unterarmstütz, Seitstützt links und rechts und dann noch ein Reversed Plank. Kräftigt nicht nur Arme, sondern auch Rücken-, Rumpf, Gesäß und Beinmuskulatur. Probiert es selber mal aus.

 

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DIE RICHTIGE ERNÄHRUNG

Der dritte Bestandteil eines Marathon-Training ist die Ernährung. Im Training kommt es ganz darauf an, was wir zu uns nehmen. Nicht zu viele tierische Fette, dafür aber gesunde natürliche Fette, Eiweiß, viel Grün und Gemüse, aber auch Kohlenhydrate. Es ist wichtig, nicht zu wenig zu essen, denn der Körper verbrennt unheimlich viel, wenn man gerade im Training ist. Wer zu wenig ist, fühlt sich ausgelaugt, bricht lange Trainingsläufe ab, aufgrund von zu wenig Energiezufuhr und wird auch am Ende beim Wettkampf den berühmten Mann mit dem Hammer begegnen. Ein paar Tipps zum Thema Ernährung findet ihr zum Beispiel auf Achim Achilles.

Diese drei Komponente bieten das Grundgerüst eines guten Wettkampf-Trainings.

Und wo laufe ich jetzt dieses Jahr den Marathon? Auch, wenn ich bisher immer gesagt habe, ich laufe niemals eine Strecke zwei Mal, ziehen mich zwei Dinge zurück nach Berlin. Erstens läuft meine Laufpartnerin Lotti ebenfalls in Berlin und ich wollte endlich mal mit ihr gemeinsam einen Marathon laufen und zweitens ist die Stimmung in Berlin einfach die Beste!

Und jetzt heißt es Schuhe schnüren und auf ins Marathon-Training.