Die Sonne ist zurück und die Wandersaison hat schon längst wieder begonnen. Unsere zweite Tour in diesem Jahr ging in die Ammergauer Alpen.

Sonntag Morgen, die Sonne scheint. Unsere Rucksäcke waren schon fertig gepackt und schon gings los. Unsere erste Tour der Saison hatten wir bereits an unserem Hochzeitswochenende im Allgäu gemacht. Schon letztes Jahr im Oktober waren wir zum dritten Mal auf dem Rubihorn. Einer meiner Lieblingsgipfel, den wir mittlerweile jedes Jahr einmal machen.

Unsere zweite Tour ging auf die Hochplatte in den Ammergauer Alpen. Am Schloß Linderhof vorbei, von Garmisch kommend, starteten wir unsere Tour an der Ammerwald Alm.
Vom Wanderschild, das einen Aufstieg von vier Stunden anschlug, war ich zunächst irritiert und wollte meinen Mann schon anraunen. Er hatte mir eine drei-stündige Tour versprochen. Von hier ging es erst entlang des Roggentalbachs, der sich den Weg durchs Tal bahnt. Es ging stetig bergauf, bis wir zum Weitalpjoch kamen. Weiter ging es über einen Bergkamm, mit Seilsicherungen und steilen Abhängen.
Nach nur 2:20 Stunden erreichten wir schon das Gipfelkreuz und konnten unsere Brotzeit in der Sonne genießen. Für mich immer das beste am Wandern (neben der Aussicht). Das zweitbeste ist übrigens nach der Wanderung die Schuhe auszuziehen!

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Der Abstieg erfolgte durch die Überschreitung der Hohcplatte. Wieder entlang eines Grats, der mit Seilen gesichert wird. Auf dem Weg kommt man dann auch noch am „Fensterl“ vorbei, das einem die Sicht in den Norden bietet.

Hochplatte (Ammergauer Alpen):
Ausgangspunkt: Ammerwald Alm
Aufstieg: 2,5 Stunden
Abstieg: 2 Stunden
Höhenmeter: 1000m
Schwierigkeitsgrad: mittel

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