Beim Landeanflug auf die drittgrößte Insel der Inselkette Hawai’i sah man bereits die grün bewachsenen Berge. In den kleinen Täler schlängeln sich Häuser der Hauptstatd Honolulu. O’ahu ist die Verwaltungsinsel. Mit ihren rund einer Million Einwohnern auch die bevölkerungsreichste der acht Hauptinseln.

Als Kind hatte ich das Brettspiel „Hotel“ im dem man Grundstücke kaufen und darauf Hotels errichten konnte. Eins der Hotels hieß „Waikiki“ und bestand aus exotischen Häusschen mit Strohdächern. Damals war mir noch nicht ganz klar, woher der Name stammte, aber es war eins meiner Lieblingshotels im Spiel.

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Heute laufe ich Hand in Hand mit meinem Mann durch diese Stadt mit dem Namen Waikiki. Der Touristen Hot Spot auf O’ahu. Hier reiht sich ein Hotel an das andere und bietet einen weißen Sandtrand, an dem sich die rotgebrannten Touristen einen Cocktail nach dem anderen bestellen. Wir verbrachten nur einen Abend in Waikiki und gönnten uns erst mal einen Cheeseburger. Und ruckzuck waren wir 55$ los. Eins sollte man wissen, wenn man auf Hawai’i Urlaub macht – es wird nicht günstig!

Zum Glück verließen wir Waikiki recht schnell. Denn am zweiten Tag auf Hawai’i nahmen wir unser Mietauto und fuhren einmal komplett um die Insel. Wir starteten mit dem Diamon Head Crater Trail. Zu diesem, nur etwa zehn Kilometer entferntem, Ausflugspunkt finden auch noch einige Waikiki-Touristen hin. Deshalb ist es hier teils etwas überlaufen und überfüllt. Aber von oben hat man einen wundervollen Ausblick auf die Skyline Honolulu und Waikiki.

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Wir fuhren weiter, entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn, Richtung Norden. Nächster Stopp war der Koko Head Trail, den wir uns aus dem Internet gesucht haben. Hier fuhr vor einigen Jahrzenten eine Eisenbahn auf den Gipfel. Die Bahn gibt es nicht mehr, dafür aber die Bahngleise, die vorallem von Einheimischen genutzt werden. Und auch hier wurden wir von einer wundervollen Aussicht auf die Küste und das Landesinnere belohnt. Wirklich empfehlenswert.

Entlang der grünen, typisch hawaiianischen Berge, ging es in den Norden. Hier, an der North Shore, wird der Touristentrouble weniger und man findet Surfer, die im Winter hier nach der perfekten Welle suchen. Weiße Sandstrände und Palmen lassen es exotisch und typisch hawaiianisch aussehen. Hinter jeder Kurve dachte ich mir „Das sieht ja aus wie in einem Film“. Und auch Schildkröten kann man hier abends beobachten, die hier ihre Eier im Sand ablegen.

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O’ahu hat mich selber völlig überzeugt. Man hat nicht nur die typisch hawaiianische Natur mit den grün bedeckten Bergen vulkanischer Abstammung und weiße Sandstrände, sondern auch das Leben einer Großstadt. Wer nur kurz in das hawaiianische Flair eintauchen will, ist auf O’ahu genau richtig!

Nach nur ein einhalb Tagen auf O’ahu packten wir wieder unsere Koffer und machten uns auf zur nächsten Insel: Kaua’i.