Nach unserer Flucht vor dem Wetter im Nationalpark Torres del Paine, fuhren wir weiter Richtung Norden und machten einen Zwischenstopp in El Calafate. Der Ort liegt auf dem Weg zum Gletscher Perito Moreno, einer der wenigen Gletscher, der weiterhin wächst und nicht abnimmt. Ein wirklich gigantisches Naturschauspiel, das man nicht so leicht vergisst, wenn große Eisbrocken abbrechen und mit lautem Getöse ins Wasser fallen! Immer wieder hört man es knacken und knarren und irgendwann ein lautes knallen, wenn Eis ins Wasser fällt. Und immer wieder bin ich traurig, das solche Schönheiten auf der ganzen Welt zurückgehen aufgrund der Erderwärmung.

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Am nächsten Tag ging es weiter in das 200 Kilometer entfernte El Chaltén. Auch hier kann man aus weiter Entfernung das Massiv um die bekannten und markantesten Berge Patagoniens erkennen. Aber auch dieses Mal versperrten uns Wolken die Sicht auf den Fitz Roy und Cerro Torre.
Wir entschieden uns für die Wanderung zum Fuße es Fitz Roy. Die viel begangene Trekking-Tour zur Laguna de los Tres kann aufgrund der Winde ganz schön anstrengend sein, aber die Aussicht auf den über 3000 Meter-Riesen und seine Nachbarn ist einmalig!

 

VERHÜLLTER RIESE

Die zweite Tour, die wir dort gemacht haben ging zum Cerro Torre. Während sich der Fitz Roy öfters zeigt, hält sich der Cerro Torre recht bedeckt. Das riesige South Patagonian Icefield, das hinter der Bergkette liegt, lässt ständig Wolken bilden, die sich an den Gipfeln festhängen. Wir starteten den Versuch an einem leicht nieseligem und windigen Morgen Richtung Lago Torres. Vom ersten Aussichtspunkt sehen wir außer Wolken nichts. Auch, als wir am See ankommen sahen wir nur Wolken. Einzig den Gletscherausläufer können wir erkennen und beschließen schnell, uns wieder auf den Rückweg zu machen. Nachdem wir aus dem Wald rauskamen und uns eher zufällig umdrehten sahen wir, dass sich der Cerro Torre aus seinem Wolkenkleid befreit hatte. Aber nur für eine kurze Weile, denn während ich mich schon weiter Richtung Hostel machte, lief Ralf zurück zum See und wartete vergeblich darauf, dass sich die Spitze des Berges noch einmal zeigte.

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Das Beste zum Schluss oder auch der Weg auf den Loma del Pliegue Tumbado. Von hier aus kann man den Fitz Roy und den Cerro Torre gleichzeitig sehen. Natürlich nur bei gutem Wetter. Der Aufstieg ist einfach, lediglich das letzte Stück zum Gipfel ist steil und kann bei Wind eine „umwerfende“ Wirkung haben. Wir hatten Glück, es war, für patagonische Verhältnisse, fast windstill und hatten einen wunderschönen Ausblick auf den Fitz Roy, Cerro Torre (der auch auch hin und wieder blicken ließ) und den Lago Torres, an dem wir ein Tag zuvor noch standen.

Am letzten Tag in El Chaltén sind wir die Schotterstraße weiter Richtung Norden zur Laguna del Diserto gefahren. Wir versuchten einen Weg auf den Luma del Diablo zu finden. Von hier hat man einen ungewöhnlichen Blick auf den Fitz Roy – von hinten. Allerdings war es so windig, dass ich mich irgendwann nicht mehr von der Stelle bewegen konnte ohne Angst zu haben weggeweht zu werden.

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