Den letzten schönen, und vorallem warmen, Herbsttag haben wir ideal genutzt. Uns zog es in die Berge und bestiegen endlich die Seebergspitze am Achensee. Schon lange bin ich in diesen wundervollen, türkisenen Gebirgssee zwischen dem Rofangebirge und dem Wettersteingebirge verliebt. Wenn das Wasser ruhig ist, spiegeln sich hier die umliegenden Berge darin. Die Seebergspitze stand schon lange auf unserer „To-Hike“-Liste, aber bisher hatten wir es nie geschafft. Vielleicht auch gut so, denn das Wetter und die herbstliche Stimmung war an diesem Tag besonders toll!

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, den richtigen Aufstieg zu finden, nahmen wir dann doch eine ganz andere Route als am Tag zuvor noch geplant und stiegen über die Pletzachalm und den Pasillsattel auf. Der goldene Oktober war kaum zu übersehen und so lag überall orangenes und braunes Laub auf den Wanderwegen und die Bäume zeigten sich in einem herrlichen Farbenspiel. Erst vor ein paar Tagen schneite es hier oben noch und das war kaum zu übersehen. Die letzten hundert Meter unter dem Gipfel machten den Aufstieg etwas schwierig, denn hier lag noch Schnee!

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Der Ausbklick von der Seebergspitze ist herrlich! Am Fuße des Bergs liegt der Achensee, der tiefste See Tirols. Mit dem Blick auf die im weiter Süden gelegenen schneebedeckten Gipfel schmeckt der stinknormale Pfefferminztee doch gleich viel besser als auf der heimischen Couch! Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter und so konnten wir eine Weile auf dem Gipfel sitzen bleiben und die Aussicht genießen, ohne zu frieren.

Wer möchte, kann die etwa einstündige Überschreitung zur Seekarspitze nehmen und Richtung Achenkirch absteigen. Wir haben uns für die Rundtour entschieden und stiegen über die Südroute wieder nach Petisau ab. Der Abstieg wurde allerdings durch das Laub, das auf dem Boden lag, etwas zur Rutschpartie. Was aber auch an meinen etwas abgelatschten Bergschuhen lag. Die werden demnächst durch Neue ersetzt!

 

Seebergspitze (2085m)

Ausgangspunkt: Pertisau, Parkplatz an der Maustation
Aufstieg: über Pasillsattel ca. 3 Stunden
Abstieg: 2,5 Stunden
Höhenmeter: 1100 m
Schwierigkeistgrad: mittel

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